Video, Format 4:3, 05:52 Min., 2012

Que Sera?

 

Ein Hals, ein Ausschnitt, ein glitzerndes Kleid, kalte Fliesen, Schatten, eine Schere, Haut. Alles scheint möglich zu sein, so sagt es die Stimme aus der

Satireserie „Nip/Tuck“, in der die Operationen am Körper zugleich Technologie zur Erschaffung eines besseren, leidbefreiten Selbst sind.

Was wird dann sein? Doris Day ist mit dem Lied „Que Sera“ berühmt geworden. Im Film stellt sie diese Frage zunächst sich selbst, um ihre Rolle als Mutter und Frau zu finden.

Später singt sie das Lied ihren Kindern vor.

Von einer Mutter gesungen wirkt das Lied beruhigend und spendet Sicherheit, die durch sie verkörpert wird. Sich selbst die Frage nach der Zukunft zu stellen, nach dem, was sein wird, verunsichert, denn die Antwort bleibt offen.

Ist das Vergessen die Schere, mit der man fortschneidet, was nicht zu einem besseren Ich gehören kann? Führt die Erinnerung Aufsicht über das, was wir fühlen und denken und können wir deswegen werden wer wir uns wünschen zu sein oder entkommen wir nicht, so wie es Familien-aufstellungen zeigen können?